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Zwischen Pommes, Döner & Müsli

Kulinarische Entdeckungsreisen in Kölner Schulen

Neugierig gucken Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Westerwaldstraße in Köln in die Töpfe für die Mittagsmahlzeit, die sie im Rahmen des Offenen Ganztags erhalten. Sie haben gelernt, welche Zutaten lecker und gesund sind und erfahren von der woher sie kommen. Die Köchin Kerstin Gnutzmann kocht jeden Tag eine leckere Mahlzeit, bevorzugt mit Produkten aus der Region und aus kontrolliert-biologischer Landwirtschaft. Im Projekt „Zwischen Pommes, Döner und Müsli – Kinder auf Entdeckungsreise zwischen den Esskulturen“ bekommen vor allem Schüler/innen Offener Ganztagsgrundschulen einen Zugang zu gesunden Lebensmitteln.

Neben dem Aufbau eines Versorgungsangebots in Zusammenarbeit mit der Agentur Ecocentury, das Produkte aus regionalem und kontrolliert-ökologischem Landbau einsetzt, wurden an den beteiligten Schulen pädagogische Angebote gemacht, um das Thema Ernährung nicht nur im Magen, sondern auch in den Köpfen ankommen zu lassen. Das Themenfeld Ernährung eignet sich in besonderer Weise, um aktuelle Problemfelder an Schulen einzubeziehen und nachhaltige Handlungsstrategien zu entwickeln. Für einen ganzheitlichen Ansatz, der auch interkulturelle und Eine-Welt-Fragen einbezieht, eignet sich die Methode der Produktlinienanalyse, das heißt die Einbeziehung des Weges der Lebensmittel von der Produktion über die Verarbeitung bis zum Verbraucher.

Das Projekt legte gleichzeitig die Grundlage für ein Bildungsnetzwerk, in das vom Bauernhof bis auf den Teller alle Akteure - einschließlich Schulverwaltung - einbezogen werden können. Perspektivisch wird es darum gehen, die schulübergreifenden Strukturen in diesem Kölner Modell zu stabilisieren und weitere Partner aus dem Umwelt- und Entwicklungsbereich einzubeziehen. Eine gemeinsame konzeptionelle Weiterentwicklung ist in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule in Soest vorgesehen. Die Kölner Ergebnisse fanden bereits jetzt das Interesse offener Ganztagsschulen in anderen Regionen Nordrhein-Westfalens.

Wenn Sie mehr über die Projektpartner erfahren möchten:

Gefördert durch die Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung

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