Der frühere Schulleiter der Deutschen Schule Talitha Kumi bei Bethlehem, Wilhelm Goller, hat auf Wunsch von Freunden und Bekannten seit Beginn der II. Intifada bis kurz vor seiner Pensionierung über seinen Schulalltag im palästinensischen Autonomiegebiet berichtet: Ausgangssperren, Panzeraufmärsche, Straßenblockaden, Mauerbau, Schulschließungen und der weit gehende Zusammenbruch der Friedensarbeit mit Israel ziehen sich als roter Faden durch die Aufzeichnungen. Umso ermutigender sind seine positiven Erlebnisse: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie alle anderen Mitarbeiter ermöglichen Schule trotz immenser physischer und psychischer Belastungen.
Die bewusst persönlich gehaltenen Notizen sind erlebte Geschichte
der derzeitigen Lebensumstände im palästinensischen Autonomiegebiet. Kein Journalist oder Besucher vermag die Widersprüchlichkeit von Verzweiflung und Hoffnung authentischer zu erzählen.
Der Verkaufserlös unterstützte Talitha Kumi. Das Buch ist leider vergriffen. Eine Neuauflage ist zur Zeit noch nicht geplant.