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Klimaschutz

Die Ursache für die zu beobachtende und in den kommenden Jahren zu erwartende globale Erwärmung lässt sich in erster Linie auf den Konzentrationsanstieg des Treibhausgases CO2 zurückführen. Zu diesem als Treibhauseffekt bekannten Phänomen der globalen Erwärmung trägt gleichzeitig auch die weltweite Abnahme natürlicher CO2-Speicher bei, z. B. tropische Regenwälder, Moore oder Sümpfe. Die Folgen werden beispielsweise durch den kontinuierlichen Anstieg des Meeresspiegels, die globale Zunahme von Wetterextremen oder auch durch veränderte Niederschlagsmuster sichtbar.

Klimaschutzmaßnahmen setzen daher zum einen bei einer Verringerung des CO2-Ausstoßes und anderen Treibhausgasen an, die in Produktionsprozessen, durch Energieverbrauch im Verkehr, in Privathaushalten und im öffentlichen Raum freigesetzt werden und zum anderen bei gezielten Naturschutzmaßnahmen wie dem Schutz großer Waldgebiete oder von Wiederaufforstungsprojekten.
Da nahezu alle gesellschaftlichen Gruppen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, ist der Aufklärungsstand in der Bevölkerung eine wesentliche Voraussetzung für die Wirksamkeit politischer oder staatlicher Klimaschutzmaßnahmen.

Seit Beginn der 1990er Jahre entwickelt Natur & Kultur handlungsorientierte Bildungsansätze und beteiligt sich an Projekten, Kampagnen und der Entwicklung von Unterrichtseinheiten und Bildungsmaterialien, um Klimaschutz praxis- und handlungsorientiert sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Kontext zu vermitteln.