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Transnationale Projekte

Die praxisnahe Vermittlung von Inhalten zu nachhaltiger Entwicklung wie die gleichwertige Betrachtung der Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales im Nord-Süd-Kontext ist auf Impulse von transnationalen Partnern angewiesen. Für Natur & Kultur gehört die Kooperation mit Partnern aus Palästina und dem Kongo im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit daher seit Jahren zu wichtigen Eckpfeilern der pädagogischen Arbeit.

Kinder aus Palästina malen ihren Alltag
„Städtepartnerschaften sind ein wichtiger Baustein kommunaler Friedens- und Entwicklungspolitik. Bedauerlicherweise hatten diese Politikfelder schon immer unter Finanzknappheit zu leiden, eine Situation, die sich infolge der strukturellen Finanzkrise der Kommunen noch verschärft hat. Umso wichtiger und lobenswerter ist es, wenn sich Institutionen wie Natur & Kultur dieser Aufgaben annehmen. Die Kooperation zwischen Natur & Kultur und der Schule Talitha Kumi in Beit Jala hat sich über Jahre fruchtbar und gerade auch in schlechten Zeiten als tragfähig erwiesen. Ich danke den Verantwortlichen von Natur & Kultur und wünsche dem neuen Postkarten-Projekt den großen Erfolg, den es verdient hat." (Norbert Burger, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Köln und 1. Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem)

Natur & Kultur dankt den Schülerinnen und Schülern, die die Bilder gemalt haben, dem Künstler Taleb Dwiek, der die Jugendlichen in dem Projekt betreut hat und selbstverständlich dem Schulleiter Wilhelm Goller, der stets offen war, auch unter schwierigen Bedingungen an der erfolgreichen Gestaltung gemeinsamer Projekte mitzuwirken.

Kochen mit der Sonne – Solarkocher für den Kongo
Viele Jugendliche verlassen ohne ausreichende Schulbildung die Dörfer und versuchen ihr Glück in Kinshasa. Jedoch finden die meisten von ihnen dort keine Arbeit. Die Folgen sind Obdachlosigkeit und Abrutschen in die Kriminalität. Das Ziel der Projekte in Kisantu ist, für diese Jugendlichen Ausbildungsgänge zu organisieren, um damit die Landflucht zu verhindern. Durch den schrittweisen Aufbau einer Solarkocherwerkstatt kann die Missionsstation ein weiteres Projekt starten, um Hilfe zur Selbsthilfe in den Dörfern zu leisten.

Die DR Kongo liegt im Sonnengürtel der Erde und ist dadurch für den Einsatz von Sonnenenergie prädestiniert. Zum Kochen wird vielfach Feuerholz verwendet, das in zeitraubenden Märschen gesammelt werden muss. Solarkocher und Solarkühlschränke sind eine gute Alternative:

Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ verfolgt dieses Gemeinschaftsprojekt von Natur & Kultur und Elikya e.V. Verein für Deutsch-Kongolesische Freundschaft das Ziel, einen aktiven und nachhaltigen Beitrag auch zum Klimaschutz zu leisten.

Am 1. Oktober 2004 wurde eine Ausstellung über dieses Projekt im Café International der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef in Monschau eröffnet.